Die Klippe

Sehenswert ist der Aussichtspunkt „Klippe“. Zu erreichen über die Ortseinfahrt aus Flechtdorf. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Benkhausen. Die Zuwegungen sind ausgeschildert.

An der steilen Klippe, die sich über Benkhausen erhebt, ist eine Höhle, das sogenannte Höllenloch zu sehen. Nur bei Alraft ist ein ähnlich von Sagen umwobenes Loch. Ein Felsensitz heißt der „Opasitz“. Vor alter Zeit lebten im Loch die Hollen (Zwerge). Sie gingen bei Nacht aus und verwüsteten das Korn auf den Feldern hinter der Klippe, die heute noch Bilsten gehören. Auch zertrampelten sie dort die ganzen Erbsen. Darüber was Bilsten Opa sehr erbittert. Er nahm einen dicken Stock und setzte sich zur Wache auf jenen Felsensitz, der danach Opasitz genannt wird. Als sich nun das Korn und Erbsen bewegten und der Opa annehmen konnte, dass da die Hollen am Werke seien, schlich er sich hin und schlug zu. Sehen konnte er keinen. Die Hollen flüchteten dann immer ins Hollenloch zurück. Einmal hat er einen getroffen und ihm die Mütze weggenommen. Man sagt, dass er ihn erschlagen hat. Nun setzte der Opa die Mütze auf und konnte alle Hollen sehen. Die merkten das und zerstoben in alle Winde.

Bekannt ist auch die Geschichte von einem Knecht, der von den Hollen, die er wirtschaften hörte, ein Brot haben wollte. Das Mehl usw. bekamen sie immer im Dorf. Er wollte es aber aus Angst nicht nehmen. Da riefen ihm die Hollen zu, wenn er es nicht nehmen würde, bekäme er die Augen ausblasen. Da hat er es dann doch gegessen. (aus: Sagensammlung Bezirks-Lehrerverein Adorf, 1950).

Sehenswert ist der Aussichtspunkt „Klippe“. Zu erreichen über die Ortseinfahrt aus Flechtdorf. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf Benkhausen. Die Zuwegungen sind ausgeschildert.

An der steilen Klippe, die sich über Benkhausen erhebt, ist eine Höhle, das sogenannte Höllenloch zu sehen. Nur bei Alraft ist ein ähnlich von Sagen umwobenes Loch. Ein Felsensitz heißt der „Opasitz“. Vor alter Zeit lebten im Loch die Hollen (Zwerge).

Sie gingen bei Nacht aus und verwüsteten das Korn auf den Feldern hinter der Klippe, die heute noch Bilsten gehören. Auch zertrampelten sie dort die ganzen Erbsen. Darüber was Bilsten Opa sehr erbittert. Er nahm einen dicken Stock und setzte sich zur Wache auf jenen Felsensitz, der danach Opasitz genannt wird. Als sich nun das Korn und Erbsen bewegten und der Opa annehmen konnte, dass da die Hollen am Werke seien, schlich er sich hin und schlug zu. Sehen konnte er keinen. Die Hollen flüchteten dann immer ins Hollenloch zurück. Einmal hat er einen getroffen und ihm die Mütze weggenommen. Man sagt, dass er ihn erschlagen hat. Nun setzte der Opa die Mütze auf und konnte alle Hollen sehen. Die merkten das und zerstoben in alle Winde.

Benkhausen Klippe

Bekannt ist auch die Geschichte von einem Knecht, der von den Hollen, die er wirtschaften hörte, ein Brot haben wollte. Das Mehl usw. bekamen sie immer im Dorf. Er wollte es aber aus Angst nicht nehmen. Da riefen ihm die Hollen zu, wenn er es nicht nehmen würde, bekäme er die Augen ausblasen. Da hat er es dann doch gegessen. (aus: Sagensammlung Bezirks-Lehrerverein Adorf, 1950).